wir laden Sie herzlich zur Ausstellung „Verwandlung - Inszenierung - Rollenspiel“ ein.

GEDOK LAB Verwandlung Inszenierung Rollenspiel S1 webDie Ausstellung wird mit einer Präsentation vom 17.04. - 10.05.2020 von 17 Bildenden und Angewandten Künstlerinnen als „Forscherinnen im Labor (LAB) der zeitgenössischen Kunst“ auf der Website der GEDOK Berlin zu sehen sein.

Die Freischaltung des Kataloges erfolgt am 17.04.2020 um 17:00 Uhr unter http://www.gedokberlin.de.

Parallel dazu stellen 4 der Künstlerinnen des Projektes ihre Arbeiten in der Galerie der GEDOK Berlin aus, die dann in Video- und Fotodokumentationen auf der Website und den Social Media Profilen der GEDOK Berlin zu erleben sein werden. Eine Ankündigung zu diesen Präsentationen folgt.

Link zum analogen Ausstellungs-Rundgang: Link zum Ausstellungs-Rundgang

pdf> Einladung als PDF
Projektorganisatorinnen und Ansprechpartnerinnen für die Presse sind: Julia Büttelmann, Eva Kreutzberger und Katrin Salentin

Die Ausstellung:

Ausgangspunkt für das Ausstellungs-LABs „Verwandlung - Inszenierung - Rollenspiel“, das die teilnehmenden Künstlerinnen selbst organisieren und durchführen, sind die modischen Inszenierungen von der GEDOK-Gründerin Ida Dehmel als moderne Ikone der Reformbewegung. Sie stellte die Frau als Gesamtkunstwerk heraus, die sich in der (privaten) Öffentlichkeit inszeniert, in der Gesellschaft, im Kunstsalon, in den Salons, zu Hause und bei Einladungen. Die Lust an der Verwandlung und Inszenierung beschäftigt die Künstlerinnen der Ausstellung auch hundert Jahre später.

Der Ausstellungskatalog: Jeweils ein Statement wird einer ausgewählten Arbeit der 17 Künstlerinnen gegenübergestellt und zeigt die sehr unterschiedlichen Herangehensweisen an das Ausstellungsthema.
Das Spiel, die Maske, die Rolle, der Schmuck, Verweise auf Kunstgeschichte und Politik, die Verwandlung in ein anderes Selbst, die Inszenierung des Raumes werden mit den Mitteln der Malerei, Fotografie, der Collage, Zeichnung und textiler Objekte herausgefiltert und dargestellt.

Die aktuelle Situation erfordert neue Wege der Ausstellungspräsentation und der Veröffentlichung der Kunst unserer Mitglieder. Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Unterstützung dabei.

Mit herzlichen Grüßen das Vorstands-Team mit Heike Franziska Bartsch, Marion Luise Buchmann und Dr. Carola Muysers

Bildstrecke zur Live-Performance der Tänzerin Maiko Date "Alles ist Eins, Eins ist alles" auf der Finissage der Gruppenausstellung "Leistungen zu erbringen, die größer sind als man selbst"     (Ida Dehmel) in der Galerie GEDOK Berlin am 29.03.2020.

Die Performance wurde per Zoom direkt gesendet. Wir hatten über 60 Online-Zuschauer.innen aus Deutschland, Japan, Frankreich und Österreich.

previous arrow
next arrow
previous arrownext arrow
Slider

"Alles ist eins, eins ist alles" Maiko Date

previous arrow
next arrow
previous arrownext arrow
Slider
Spaltung Vorderseite onlineAusstellungsdauer: 17. Januar - 09.02.2020
Vernissage: 17. Januar 2020 um 19 Uhr
Finissage: 9. Februar 2020 um 16 Uhr mit Lesung von Ulrike Prasse

Teilnehmende Künstlerinnen: Annette Rischer-Spalink, Carolyn Prescott, Heike Franziska Bartsch, Karin Dammers, Marion Luise Buchmann, Ulrike Prasse

Das Menschsein ist ein Ausbalancieren zwischen Gegensätzen.
 * Wann und wie entsteht eine innere SPALTUNG? Ist diese im Bewusstsein? 
 * Wie entstehen VORURTEILE? Welchen begegnen wir? Was trennt und was verbindet uns?
 * Wodurch entsteht ZWIETRACHT? Wie können wir uns davor schützen und im Extremfall einen Krieg vermeiden?

Für die Jüdin Ida Dehmel (14. Januar 1870 in Bingen - 29. September 1942 in Hamburg) wurden diese Fragen und gesellschaftlichen Zustände zur Bedrohung. Bereits 1933 musste die Begründerin der GEDOK (Gründungsjahr 1926) zurücktreten. 1942 wählte sie den Freitod, um der Deportation zu entgehen.

Welche Parallelen erleben wir heute? Wie können wir uns heute ganzheitlich wahrnehmen und einen Frieden im Inneren und Äußeren bewahren? Was sind heute die Vorurteile, auch als Frauen in Deutschland, sowie untereinander? Was spaltet die Gesellschaft heute? Welche Tabus gibt es in der Auseinandersetzung und welche Lösungsansätze können wir entwickeln?

Die Ausstellung wirft mit zeitgenössischen Ausdrucksmitteln der Kunst (Video, Foto, Druckgrafik, Malerei, Performance) einen Blick auf diese Fragen.

Das Augenmerk wird auf Missstände und deren Überwindung gelegt. Es kann ein humorvoller Blick sein!
Es kann die innere Spaltung des - der Einzelnen oder der Gesellschaft sein.

Im Rahmen der Finissage am 9. Februar 2020 findet eine Lesung von Ulrike Prasse statt.

Ausstellungsort: Galerie GEDOK Berlin, Suarezstraße 57, 14057 Berlin-Charlottenburg
Öffnungszeiten:  Mi. - So. 14 - 18 Uhr, Eintritt frei
U2  Sophie-Charlotte-Platz

jpgEinladungskarte

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.