Schon Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich eine spezielle Großstadtliteratur, in der sich die zunehmende Industrialisierung und Verstädterung Deutschlands spiegelte. Aber erst die expressionistische Lyrik, die um den Ersten Weltkrieg herum entstand, schuf die großartigsten Beschwörungen der Schrecken und Schönheiten großstädtischen Lebens. Der Schauspieler Wolfgang Vogler trägt bekannte und weniger bekannte Gedichte dieser Zeit vor. Begleitet wird er von Susanne Stelzenbachs elektronischer Musikkomposition, die die großstädtische Vielfalt auf zeitgenössische Weise interpretiert.

